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21.02.2012
Energiewende in Bad Bramstedt Die Atomtechnologie galt bis zum Frühjahr 2011 auch für die FDP als „Übergangsenergiespender.“ Auch für die Anhängern dieser Einschätzung hat sich mit der Atomkatastrophe in Japan die „Welt verändert“. In Bad Bramstedt haben wir vor mehr als 10 Jahren mit der Gründung unserer Stadtwerke auf eine Regionalisierung nicht nur der Verteilung von Strom sondern auch mit dessen Erzeugung gesetzt. Dies kommt uns jetzt zugute, denn mit den vorhandenen Blockheizkraftstationen erzeugen wir nicht nur Strom sondern auch Wärme. Mit der Gründung der „Bürgersolargesellschaft“ bei uns kommt nun auch dieses Element als eine der Quellen für unseren Strom hinzu. Die Stadt werke haben sich mit ihren Möglichkeiten in diese Gesellschaft eingebracht. Das Segment Windkraftanlagen kommt wegen der besonderen geographischen Lage unserer Stadt unmittelbar als Energielieferant für uns nur über die Beteiligung an vorhandenen Windenergiebetreibern in Frage. Von dieser Möglichkeit soll bald Gebrauch gemacht werden. Inzwischen liegt auch der Antrag auf dem Tisch, die neuen Gewerbegebiete an unser System der Fernheizung mit der ökologisch vorteilhaften Erzeugung von Strom und Wärme anzuschließen. Dabei ist allen Akteuren klar, dass dies einer genauen Prüfung bedarf, weil die Kostenseite dieses Verfahrens im Moment uns Sorgen bereitet. Die Bezieher von Fernwärme in unserer Stadt können davon „ein Lied singen“. An der Lösung diese Problems wird gearbeitet. Unabhängig von den angeführten Maßnahmen bleiben alle Bürger aufgefordert, mit einem sparsamen Umgang von Energie, den größten Beitrag für eine nachhaltige Energiewende zu leisten. Abschließend appelliert die FDP in Bad Bramstedt, weiter Kunde unserer Stadtwerke zu bleiben, um auch so einen solidarischen Beitrag zum Beispiel für den Erhalt unseres Warmwasserfreibades zu leisten und damit dessen Bestand zu sichern. Der „billige Jakob“ als Energieanbieter aus irgend einer fernen Stadt leistet so einen Beitrag nicht. |