Offene Schulhöfe mit Rücksicht nutzen

02.06.2017

Anlässlich von Beschwerden über Feier- und Trinkgelage auf Schulhöfen in den unterrichtsfreien Tageszeiten erklären Joachim Behm, Fraktionsvorsitzender der FDP Bad Bramstedt, und Ina Koppelin, bildungspolitische Sprecherin: 

 

Joachim Behm: „Ausschweifende und vor allem zu laute Feier- und Trinkgelage auf Schulhöfen nach Unterrichtsende häufen sich. Wir bekommen beispielsweise zunehmend Beschwerden über die Grundschulen am Bahnhof und am Storchennest. Zudem haben uns Anwohner geschildert, dass die Polizei auf Meldungen aus ihrer Sicht nicht angemessen reagiere. Wir Freien Demokraten schlagen deswegen vor, dass die Stadtverwaltung mit den betroffenen Schulleitungen und der Polizei in Bad Bramstedt eine gemeinsame Linie findet. Dann kann festgestellt werden, ob und was für Probleme es gibt. Und die Schulleiter – als Inhaber des Hausrechts – können den Polizeibeamten mit einer Aussage dazu, was auf den Schulgeländen in Ordnung ist und was nicht, Unterstützung bei der täglichen Arbeit geben.“

Ina Koppelin: „Wir Freie Demokraten sind dafür, dass Schulgelände nach Schulschluss öffentliche Flächen sind. Niemand kann etwas dagegen haben, wenn die Flächen dann etwa von Jugendlichen zur Freizeit genutzt werden. Und natürlich wissen die Anwohner auch, dass es neben einer Schule mal etwas lauter werden kann – da hat auch jeder, den ich kenne, Verständnis für. Die Grenze ist aber dann erreicht, wenn gar keine Rücksicht auf die Anwohner mehr genommen wird oder die Schulhöfe vermüllen und die Schulkinder am nächsten Tag das Nachsehen haben. Da sollten wir in der Stadt eine klare Linie und gute Lösung finden.“

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