FDP Bad Bramstedt: Initiativen zum Umweltschutz

06.09.2019

Mit zwei Initiativen zum Bereich Umweltschutz ist die FDP-Fraktion zurzeit aktiv geworden.

Der erste Antrag wurde bereits im städtischen Finanzausschuss beraten und angenommen. Dabei geht es um das Klärwasser des Bad Bramstedter Klärwerks. Die FDP möchte Erkenntnisse darüber gewinnen, ob sich im Klärwasser Mikroplastik befindet. In vielen Klärwerken, die das Klärwasser in Flüsse oder andere Gewässer abgeben, wurde immer wieder Mikroplastik gefunden.  

FDP-Ortsvorsitzender Dennis Schröder: „Winzige Plastikteilchen im Abwasser können von Kläranlagen nur zum Teil herausgefiltert werden. Wir haben daher gebeten eine Untersuchung des gereinigten Wassers der Kläranlage Bad Bramstedt auf Mikroplastik vornehmen zu lassen. Ebenso sollte eine Prüfung des Klärschlamms auf Mikroplastik durchgeführt werden. Die Untersuchungsergebnisse sollten dann der Stadtverordnetenversammlung mitgeteilt und veröffentlicht werden.“

Nach Informationen der FDP-Stadtverordnetenfraktion haben Studien ergeben, dass auch nach der letzten Klärstufe noch Plastik im Wasser bleibt. Diese winzigen Mikroteilchen stammen zum Beispiel aus Waschmitteln oder Kunststoffzusätzen von Kosmetika oder Zahnpasta. 

„In Verantwortung für unsere Umwelt ist es daher wichtig für die Stadt Bad Bramstedt, Ergebnisse und Erkenntnisse über die aus unserem Klärwerk abgegebenen Mengen an Mikroplastik zu bekommen, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu veranlassen.“, so FDP-Stadtverordneter Dennis Schröder.

Ein weiterer Antrag mit dem sich die Mitglieder der FDP-Stadtverordnetenfraktion befassen, zielt auf den aktiven Umweltschutz und eine CO2-Reduktion durch das Anpflanzen / Aufforsten von Bäumen innerhalb des Stadtgebietes ab. 

Die Stadtverwaltung wird dabei gebeten, in den zuständigen Ausschüssen Vorschläge für die Anpflanzung von Bäumen im Stadtgebiet Bad Bramstedt zu machen.

Mit der Anpflanzung von Bäumen kann nach Auffassung der FDP ein kleiner, aber effektiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Das sollte der erste Schritt anstelle einer unplanmäßigen und übereilten Verbotsflut sein, die anderweitig diskutiert wird. Gleichzeitig ist die Anpflanzung von Bäumen ein Beitrag zur Verschönerung der Stadt als Kurort.

Um auch Bürgerinnen und Bürgern der Stadt die Möglichkeit zu geben, einen Baum zu pflanzen bzw. dafür Geld zu spenden, sollte hierfür ein Konzept von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremien entwickelt werden, das zunächst auf fünf Jahre ausgelegt ist. Es sollten nach Wunsch der FDP Bad Bramstedt möglichst viele Bürger die Möglichkeit bekommen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Sowohl im Land Schleswig-Holstein, als auch auf Bundesebene, gibt es starke Überlegungen das Anpflanzen von Bäumen zu fördern.  FDP-Vorsitzender Dennis Schröder: „Bad Bramstedt kann vermutlich keine allzu großen Flächen zur Verfügung stellen. Wir können jedoch als Stadt durch aktives Handeln unseren Beitrag leisten und zeitgleich durch die positive Auswirkung auch das Image unserer Stadt als Kurort fördern.“  

 

 

 

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