FDP Bad Bramstedt steht zur Jugend – aber auch für solide Finanzen

Die FDP-Stadtverordnetenfraktion beobachtet mit Sorge die immens steigenden Kosten beim geplanten Anbau des Jugendzentrums. Dies war unter anderem Thema der letzten Stadtverordnetenversammlung, bei der es um eine erneute Kostensteigerung um 145.000 € ging.


Hierzu erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Dennis Schröder: „Die Kostensteigerung bei dem Projekt sind immens und leider, so schilderte es die verantwortliche Architektin in der gestrigen Sitzung, noch keinesfalls abschließend. Schon jetzt belaufen sich die Gesamtkosten auf 916.000 € und die großen Kostentreiber, wie Einrichtung, Heizung oder Photovoltaikanlage, sind darin noch nicht enthalten, so dass von Gesamtkosten weit über einer Millionen Euro ausgegangen werden muss“.


Die FDP bemängelt neben den Kosten auch die von der Bürgermeisterin angewandte „Salamitaktik“, bei der die Kostensteigerungen nur scheibchenweise präsentiert werden. Ebenso unverständlich sind die Reaktionen der Bürgermeisterin, die mit der Schließung des Jugendzentrums sowie der Entlassung aller Angestellten drohte.


„Sollte es bautechnische Gefahren geben, die das Betreiben des Jugendzentrums im jetzigen Gebäude unverantwortlich machen, frage ich mich, warum die Bürgermeisterin nicht längst tätig geworden ist. Dies jetzt auf Grund eines ihr nicht gewogenen politischen Beschlusses zu tun, ist für mich eine grundlose Emotionalisierung und der Versuch durch Druck einen anderslautenden Beschluss zu erzwingen“, so Dennis Schröder weiter.


Den Vorwurf, dass uns die Jugend egal sei, weisen wir entschieden zurück. Wir Freien Demokraten stehen zu Bad Bramstedts Jugendlichen und fördern Schulen, Kitas, Sport- und Freizeitvereine sowie viele freiwillige Sozialleistungen zu Gunsten der Jugendlichen. FDP-Stadtverordneter Schröder: „Schon jetzt wird von uns das Jugendzentrum mit einer hohen sechsstelligen Summe im Jahr betrieben und es werden gewünschte Geräte, wie beispielsweise Apple-PC zur Musikproduktion, beschafft und hierzu stehen wir. Jedoch muss eine Investition in das Gebäude im Sinne aller Steuerzahler sein und darf nicht zu einem Fass ohne Boden werden. Wir wollen das Jugendzentrum am bisherigen Standort erhalten und das Gebäude sanieren, aber wir fordern, dass sämtliche Kosten ermittelt werden und anhand dieser Zahlen neu beraten wird“.