FDP: Für eine vernünftige Haushaltspolitik

Mit großer Verwunderung hat die FDP-Stadtverordnetenfraktion den „offenen Brief“ der Bad Bramstedter GRÜNEN zur Kenntnis genommen. FDP-Fraktionsvorsitzender Dennis Schröder: „Während wir und andere Parteien an einer tragfähigen Lösung für den städtischen Haushalt 2021 arbeiten, arbeiten Die GRÜNEN augenscheinlich nur an ihrem Image des wohltätigen Samariters, ohne konstruktive Vorschläge zu machen.“ Dieses Verhalten passt jedoch zum bisherigen Gebaren der GRÜNEN in den städtischen Gremien, wo deren Fraktionssprecher jedem vorgelegten Haushalt einen Verstoß gegen die Kommunalverfassung attestiert, aber dann „unter großen Bauchschmerzen“ zustimmen kann. Den von den GRÜNEN erhobenen Vorwurf der Klientelpolitik kommentiert Fraktionssprecher Schröder wie folgt: „Wenn es Klientelpolitik ist, Gewerbetreibende, Gastronomen und kleine Einzelhändler in Bad Bramstedt, die massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, finanziell zu entlasten, dann betreiben wir sehr gerne Klientelpolitik. Denn wir wollen nach der Pandemie eine belebte Innenstadt, von der alle Bad Bramstedter und Bramstedterinnen profitieren, mit Geschäften, Restaurants und dem kleinen Blumenladen um die Ecke.“ Die FDP Bad Bramstedt steht unverändert zu den großen Projekten, wie dem Bau des MVZ oder des neuen Gebäudes für unsere Freiwillige Feuerwehr, jedoch gibt es auch Positionen über die man diskutieren kann und auch muss. Und abschließend, da von anderer Seite gern das Gegenteil behauptet wird, bekräftigen die Freien Demokraten ihren Willen, ein Jugendcafé für das Jugendzentrum zu realisieren. Hier freuen wir uns insbesondere auch über die Vorschläge, die von Seiten der JUZ-Verantwortlichen gemacht wurden, um möglicherweise Kosten einzusparen. „Diese Vorschläge werden wir uns genau ansehen und konstruktiv in die Beratungen einbeziehen“, so FDP-Stadtverordneter Schröder abschließend.