VORANKOMMEN DURCH EIGENE LEISTUNG

Es ist das Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft, dass jeder Mensch gemäß seinen Möglichkeiten seine eigene Lage mit eigener Leistung verbessern kann. Dieses Versprechen soll auch in unserer Stadt gelebt werden. Eine starke Wirtschaft ist Voraussetzung für Infrastruktur, Kultur und soziale Sicherheit. Wir Freien Demokraten sehen Bad Bramstedt als Aufsteiger. Wir stehen für einen aktiven Wettbewerb um Gewerbeansiedlungen und damit Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Machen wir den Weg frei für Ideen und Eigeninitiative. Halten wir Bad Bramstedt auf Wachstumskurs und nutzen die Chancen, die sich bieten.

NACH VORNE MIT DEM WIRTSCHAFTSSTANDORT BAD BRAMSTEDT

Die Stadt hat alle Möglichkeiten, um als Wirtschaftsstandort zu überzeugen. Die Lage in der Metropolregion Hamburg und zukünftig am Autobahnkreuz A7/A20 ist ein Glücksfall. Es ist Zeit, dass die Politik die Asse ausspielt und eine ambitionierte Standortpolitik betreibt. Es darf sich nicht noch einmal wiederholen, dass Chancen - wie zum Beispiel die Ansiedlung von Dodenhof - verspielt werden.

Pro Bundesautobahn 20

Wir Freien Demokraten begrüßen den Bau der A20 südlich von Bad Bramstedt. Die Stadt wird auf zwei Arten profitieren: sie wird attraktiver für junge Familien, die die Vorzüge einer Kleinstadt gepaart mit der Anbindung an eine Metropolregion genießen wollen. Und Bad Bramstedt wird mit seiner Lage an der Kreuzung von A7 und A20 ein begehrter Standort für Unternehmen. Diese Chance wollen wir nutzen. Die Einhaltung von Immissionsschutzvorschriften zu Gunsten der vom Bau betroffenen Bürger und ein möglichst geringer Eingriff in die Umwelt sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

Signifikant geringere Steuern

Wir Freien Demokraten wollen geringere Gewerbesteuern erheben als die umliegenden Gemeinden. Wir befinden uns insbesondere mit den anderen an der Autobahn gelegenen Gemeinden in einem direkten Wettbewerb um Ansiedlungen von Startups, Mittelständlern und Großunternehmen. Der Hebesatz der Gewerbesteuer sollte diesem Umstand Rechnung tragen.

Neuer Flächennutzungsplan

Wir Freien Demokraten wollen einen neuen Flächennutzungsplan, der Bad Bramstedts Wachstumspotentiale nutzt und neue Räume bietet. Neue Gewerbegebiete wollen wir vorzugsweise an den Autobahnen im Süden und Osten und am zukünftigen Autobahnkreuz ausweisen. So wird die Innenstadt geringstmöglich durch Verkehr belastet. Mit neuen Wohngebieten wollen wir die Menschen willkommen heißen, die sich aus der Metropolregion Hamburg zu uns bewegen.

Vielfältigeres Waren- und Dienstleistungsangebot

Wir Freien Demokraten wollen Ansiedlungen, die das Waren- und Dienstleistungsangebot vergrößern. Denn es gibt Produkte wie zum Beispiel manche Elektronik- und Unterhaltungsartikel, für die man bisher in die nächste größere Stadt fahren muss. Dabei steigt mit der Einwohnerzahl auch die Vielfalt und Menge der Konsumbedürfnisse. Eine Verbreiterung der Waren- und Dienstleistungsangebote würde Kaufkraft an die Stadt binden. Ein überlegt geplantes Fachmarktzentrum wäre daher ein Gewinn für die Stadt.

Historisches Stadtschloss bekannt machen

Wir Freien Demokraten wollen an der Autobahn ein Touristisches Hinweisschild aufstellen lassen, das für das historische Bramstedter Schloss wirbt. Wie bereits andere Städte an der A7 sollte auch Bad Bramstedt von der Möglichkeit Gebrauch machen, durch ein solches Schild Eigenwerbung zu betreiben. Mit dem Bramstedter Schloss bzw. dem noch von 1647 stehenden Torhaus des Gesamtgebäudes verfügt die Stadt über einen touristischen Anlaufpunkt. Eine stärkere Kommunikation dieser Sehenswürdigkeit fördert den Tagestourismus und das lokale Identitätsgefühl.

Dialog mit Gewerbetreibenden

Wir Freien Demokraten wollen den aktiven Dialog mit den Gewerbetreibenden in Bad Bramstedt. Das gilt insbesondere bei den anstehenden Umgestaltungen der Straßen in der Innenstadt. Die Gewerbetreibenden schaffen Arbeitsplätze und tragen zur Lebensqualität bei. Es ist deswegen auch im Interesse der Stadt, frühzeitig Herausforderungen zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dabei setzen wir auch auf den Bürger- und Verkehrsverein als Ansprechpartner und Interessenvertreter für die Gewerbetreibenden.

Kliniken zur Seite stehen

Wir Freien Demokraten wollen den beiden Kliniken in Bad Bramstedt bei ihrer weiteren Entwicklung zur Seite stehen. Das Klinikum und die Schön Klinik haben aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung und ihrer Wichtigkeit für die Bekanntheit der Stadt als Gesundheitsstandort, aber auch aufgrund der Geschichte Bad Bramstedts eine herausgehobene Bedeutung.

DAS HERZ SCHLÄGT IN DER INNENSTADT

Die Innenstadt ist charakterbildend für unsere Stadt. Hier treffen Menschen aufeinander, hier feiern wir unsere Feste. Ein gutes Nahversorgungsangebot hält Bad Bramstedt lebendig. Zu einer hohen Aufenthaltsqualität braucht es mutige, selbstbestimmte Gewerbetreibende, die mit einem attraktiven Angebot Menschen in die Innenstadt ziehen. Wir fördern Eigeninitiative und stärken die Innenstadt, anstatt sie zu gängeln. Mit uns wird Bad Bramstedt keine Schlafstadt.

Lokales Onlineshopping

Wir Freien Demokraten wollen mit den Gewerbetreibenden die Schaffung eines Online-Marktplatzes lokaler Händler und Dienstleister diskutieren. Immer mehr Menschen möchten sowohl die Vorzüge des Onlineshoppings genießen als auch Geschäfte vor Ort unterstützen. Ein gemeinsamer Online-Marktplatz, auf dem alle Händler und Dienstleister der Stadt ihre Produkte und Leistungen anbieten - inklusive möglicher Lieferung -, könnte die Nachfrage erhöhen und eine Chance für alle Beteiligten sein.

Keine neuen Gebühren

Wir Freien Demokraten wollen keine neuen Gebührentatbestände für Gewerbetreibende schaffen. Denn gerade Einzelhändler befinden sich aktuell in einem harten Wettbewerb mit Onlinehändlern. Deswegen haben wir Freien Demokraten dagegen gestimmt, Gewerbetreibende dafür zur Kasse zu bitten, dass sie vor ihren Geschäften Dekoration oder Sitzgelegenheiten anbieten. Wir haben erfolgreich Druck gemacht, dass zumindest keine Gebühren für Markisen erhoben werden. Der Abbau bestehender Gebühren verdient Vorrang vor der Einführung neuer Gebühren.

Klinikum besser anbinden

Wir Freien Demokraten wollen die Patienten und Besucher des Klinikums optimal über das Gastronomie- und Einzelhandelsangebot in der Stadt informieren. Dazu sollte Bad Bramstedt seine Beteiligung an der Klinikum Bad Bramstedt GmbH besser nutzen. Die Information sollte neben den bestehenden Broschüren auch über WLAN-Startseiten erfolgen.

Nette Toilette

Wir Freien Demokraten wollen bei den Gewerbetreibenden dafür werben, dass Bad Bramstedt an der bundesweiten Kampagne "Die nette Toilette" teilnimmt. Bei diesem Projekt erhält jeder Gastronom einen Aufkleber, den er an seinem Eingangsbereich anbringen kann. Der Aufkleber dient Passanten als Hinweis, dass in der jeweiligen Gaststätte die Toilette kostenfrei benutzt werden kann. Mittels Piktogrammen wird angezeigt, ob auch Wickeltisch und Behindertentoilette angeboten werden. Das fördert die Familien- sowie Behindertenfreundlichkeit und erweitert das Angebot öffentlicher Toiletten. Dadurch wird die Aufenthaltsqualität gesteigert und Gastronomen profitieren vom zusätzlichen Publikumsverkehr. Zusätzlich sollten die bestehenden öffentlichen Toiletten besser ausgeschildert werden.

Leerstandsmanagement

Wir Freien Demokraten wollen frühzeitig auf Zunahmen bei Leerständen reagieren. Denn Leerstand von Gewerbeflächen ist Gift für eine lebhafte Innenstadt. Neben dem wesentlichen Gespräch mit Eigentümern sind insbesondere kreative Mietkonzepte oder die Einbindung des Leerstandes in das öffentliche Leben mögliche Maßnahmen.

MEHR VOM KUCHEN

Seit über zehn Jahren ist die Steuer- und Abgabenquote in Deutschland kontinuierlich gestiegen. In Bad Bramstedt ist das Bild das gleiche. Es muss das Ziel sein, Bürgern wieder einen fairen Anteil an ihren Wachstumsgewinnen zukommen zu lassen. Wir Freien Demokraten wollen eine Stadt, die fair mit den Bürgern umgeht - auch in Finanzfragen.

Straßenausbaubeiträge abschaffen

Wir Freien Demokraten wollen die Straßenausbaubeiträge abschaffen. Es ist ungerecht, wenn Menschen, die sich ihr Eigenheim erarbeitet haben, tausende Euro für Bauarbeiten bezahlen sollen, die sie weder bestellt haben noch sonst beeinflussen können. Das trifft alle: junge Familien bis Senioren. Es ist nicht erklärbar, warum Anlieger an einer Kreis- oder Landstraße nichts zahlen müssen. Außerdem verführen Straßenausbaubeiträge die Stadt dazu, Straßen nicht regelmäßig zu reparieren, damit am Ende – wenn eine Straße wirklich sanierungsbedürftig ist – Ausbaubeiträge erhoben werden können.